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 THEMA: Was schickt man dem Verlag?
 
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 Autor   Beitrag 
SabineB
Moderatorin


Anmeldedatum: 15.09.2006
Beiträge: 812

BeitragVerfasst am: 13.06.2007, 09:10    Titel: Was schickt man dem Verlag? Antworten mit Zitat

Man sollte auf jeden Fall, sofern nicht angefordert, kein komplettes Manuskript an den Verlag schicken. Entweder man schickt dem Verlag ein Expose, oder eine Synopsis. Der Unterschied zwischen beidem liegt darin, dass das Expose eine Zusammenfassung bzw. Inhaltsangabe von einem Buch ist, das noch nicht geschrieben wurde (kein Manuskript vorhanden). Die Synopsis ist eine Inhaltsangabe / Zusammenfassung, allerdings existiert hierbei schon ein Manuskript des Buches. Beides wird mit sachlicher Distanz in der Zeitform Präsens verfasst, und man beschränkt sich dabei auf das Wesentliche. Übliche Länge liegt zwischen 4-7 Seiten.
Außerdem ist es wichtig eine Leseprobe beizulegen, welche IMMER der Buchanfang sein sollte, und an einer möglichst spannenden Stelle innerhalb der ersten 20-30 Seiten endet. Diese Leseprobe muss neugierig machen wie es weitergeht, vor allem, wenn man kein geübter Expose-Schreiber ist!
Dem Expose bzw. der Synopsis und der Leseprobe wird ein kurzes Anschreiben von etwa 1 Seite beigefügt. Es sollte gesagt werden, was man anbietet (Titel, Art des Buches), und dass man glaubt, es passe ins Programm. Außerdem, wer man ist, was man macht und was bzw. ob man schon veröffentlicht hat. Falls bisher nichts veröffentlicht wurde, kurz über seine schriftstellerische Erfahrung erzählen (KURZ!).
Verschickt wird das Ganze einfach per Post, lediglich die Leseprobe kann in einen praktischen Schnellhefter. E-Mails sind unerwünscht, sofern nicht angefordert, und werden im Normalfall ungelesen samt Anhang gelöscht.
Format und Rechtschreibung sind sollten auch hier beachtet werden, wobei Fehler hier nicht wirklich schlimm sind da weder Expose, Leseprobe noch Synopsis veröffentlicht werden.
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Geht nicht gibt's nicht!
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Gabi
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Beiträge: 1725
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BeitragVerfasst am: 28.06.2007, 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss sagen, dass ich mich mit meinem ersten Expose reichlich schwer getan hab, bis ich zu einem Verlag kam (DKZ), der ein Gutachten zum Manuskript erstellt hat (über dessen Wert lässt sich sicher streiten) aber das gute daran war, dass die eine Zusammenfassung gemacht haben, die ich dann wesentlich besser fand als meine eigene Embarassed
- kann man gut verwenden Wink

Man sollte sich wirklich immer auf den HP´s der Verlage ansehen, welche Anforderungen zur Einsendung die haben. Einige Verlage sind schon dazu übergegangen zumindest den Erstkontakt mit Expose auch über Mail zuzulassen, was ich auch gemacht habe. Wenngleich keine positive Resonanz kam, so kann ich doch sagen, dass ich zu 95% Antworten bekommen habe, teils auch mit guten Tipps.
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LG Gabi

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Reggy_L


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Beiträge: 28
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BeitragVerfasst am: 14.07.2007, 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

Unverlangt eingesandte Manuskripte sind eine 1a-Beerdigung, ganz egal wie gut das Buch in spe ist. Kaum eins davon erblickt das Licht der Welt, im besten Falle bekommt man eine formale Absage.
Bevor ihr an einen Verlag irgendetwas einschickt, solltet ihr in Kontakt mit ihm treten! Also sich erst über das Programm informieren, dann sich telefonisch oder am besten per E-mail melden.
Einfach ein kurzes Anschreiben, in dem ihr erklärt, wie ihr auf den Verlag gekommen seid (an dieser Stelle macht sich das nötige Einschleimen besonders gut, nach einer Floskel wie "Für das Vorhaben, meinen Roman zu veröffentlichen, habe ich vor allem Ihren Verlag im Blickfeld, weil er für seinen guten Ruf bekannt ist... usw" fressen euch die Verläge aus der Hand, Ehrenwort!)
Dann ein bisschen über sich selbst erzählen, Kurzvita (wenn vorhanden, Preise und sonstige Erfolge und Veröffentlichungen unbedingt angeben, das macht Eindruck!) und Begründung, wieso ihr ausgerechnet dieses Buch schreiben/veröffentlichen wollt, was so besonders daran ist (keine Lobeshymnen, knapp und sachlich, aber würdevoll!)
Dann ein kurzes (!) Exposé (nach Art eines Klappentextes) des Buchs, welches unbedingt spannend sein muss. Und vielleicht eine Leseprobe.
Und ERST wenn sich der Verlag bei euch gemeldet und gesagt hat "super, das interessiert uns", ERST DANN schickt ihr das Manuskript ein. So erspart ihr euch eine enorme Kraft-, Papier und Tintenverschwendung, denn manchmal erhält man schon nach so einem Anschreiben eine Absage, weil das Thema des Romans nicht ins Programm passt etc. Da freut ihr euch dann, dass ihr nicht erst das Manuskript eingeschickt habt!
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