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SabineB

Anmeldedatum: 15.09.2006 Beiträge: 812
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Verfasst am: 20.10.2006, 08:36 Titel: Erster Satz (in einem Roman)
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Wie wichtig findet ihr den ersten satz in einem Buch? Muß der allein schon super toll sein oder reicht es wenn die erste Seite den Leser fesselt? _________________ Geht nicht gibt's nicht! |
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Farkas


Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 1492
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Verfasst am: 20.10.2006, 10:27 Titel:
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| mir reicht es wenn ich ein buch nach den ersten 100 Seiten noch nicht in die Ecke geschmissen hab... |
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LanaMcDeen
Anmeldedatum: 16.10.2006 Beiträge: 35 Wohnort: Frankfurt am Main
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Verfasst am: 20.10.2006, 13:23 Titel:
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Zu deiner Frage Sabrina. Ich weiß nicht ob er erste Satz der Wichtigste ist. Ich hab immer so meine Probleme den ersten Satz zu finden und den Leser zu der Szene zu führen die mir im Kopf herumschwirrt. Es ist eine schwierige Aufgabe den ersten Satz zu schreiben. Denn viele lesen nur eine Seite und legen es sofort weg, weil es nicht fesselt. Andere fangen mitten im geschehen an mit wilden Liebesszenen. Was aber auch nicht heißt, dass es gelesen wird. Ich denke mir bei solchen Büchern auch immer, na toll, fängt ja gut an. Ich denke das der Anfang eines Buches immer zu den Geschichten anders sein sollte. Manchmal fängt man mit einem Gespräch an und manchmal wo es spielt. Ich lese alle Bücher, deren Klappentext mir zusagt. Auch wenn ich dann bei dem ein oder anderen ein wenig länger brauche, weil ich es immer wieder weg lege, lese ich es doch irgendwann fertig.
Gurß Lana |
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Luthien_im_Oberland
Anmeldedatum: 16.09.2006 Beiträge: 16 Wohnort: Berner Oberland (CH)
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Verfasst am: 27.10.2006, 22:52 Titel:
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| In foren ist es viel so, dass ich den ersten satz lese und wenn der scheisse is, wechsle ich den thread... hart aber is sou |
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TimoTobias

Anmeldedatum: 15.09.2006 Beiträge: 970 Wohnort: *far away*
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Verfasst am: 28.10.2006, 12:37 Titel:
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Jap...
Man redet das zwar oft runter und sagt gerne, dass der erste Satz im Endeffekt keine Bedeutung hat, aber ich denke, dass er durchaus bedeutsam ist.
Zwar liest man den ersten Satz nicht bewusst daraufhin, ob er gefällt oder nicht. Aber wenn man sich in den ersten Sätzen (dem ersten Absatz) nicht wohlfühlt, dann entsteht unbewusst eine negative Verknüpfung und man wird das Buch nicht weiterlesen!
Es ist nicht so, dass der erste Satz etwas besonderes sein muss/soll, aber es muss eine Bindung zum Leser geschaffen werden...
Bei mir ist das übrigends so, dass ich ohnehin die meisten Änderungen am Anfang meiner Geschichten durchführe. Man kommt beim Schreiben (und Lesen) immer wieder am Anfang vorbei und findet immer wieder eine Kleinigkeit, die man verbessern kann.
TimoTobias  |
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Taatje
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Verfasst am: 07.11.2006, 23:23 Titel:
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Hallo Zusammen
| LanaMcDeen hat Folgendes geschrieben: | | Manchmal fängt man mit einem Gespräch an und manchmal wo es spielt. |
Ich habe schon so manches Mal überlegt, ob man mit einem Dialog anfangen sollte, habe es "für mich" dann aber verworfen. Es ist so schon schwer genug den Leser zu Beginn zu fesseln, dann kann "meiner Meinung und Empfindung" nach ein Dialog den Leser sofort vergraulen. Ihm brauch nur die Gesprächsführung nicht zu gefallen, oder die Aussprache, dann ist er am Rest auch nicht unbedingt interessiert.
Aber das war jetzt ein klein wenig off-topic, entschuldigung!
Um auf die Frage zurück zu kommen. Ich persönlich denke, dass die ersten paar Sätze, bzw. ein bis zwei Absätze auf der ersten Seite fesseln müssen. Ich persönlich würde ein Buch nicht beiseite legen, nur wenn mir der 1. Satz nicht gefällt. Aber er ist die Einleitung in das Ganze und somit sollte er schon gut durchdacht sein, um daraufhin weiter aufbauen zu können.
Viele Grüße, Taatje
Zuletzt bearbeitet von Taatje am 08.11.2006, 15:17, insgesamt einmal bearbeitet |
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SabineB

Anmeldedatum: 15.09.2006 Beiträge: 812
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Verfasst am: 08.11.2006, 14:49 Titel:
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Ich habe für mich entschieden, dass der erste Satz nicht der wichtigste überhaupt ist. In einem Satz kann man meiner Ansicht nach nicht genug unterbringen um den Leser zu einer Entscheidung zu bringen. Für mich ist es die erste Seite die zählt. _________________ Geht nicht gibt's nicht! |
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Pingsdorf

Anmeldedatum: 15.11.2008 Beiträge: 30 Wohnort: auf diesem Planeten
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Verfasst am: 06.09.2009, 00:20 Titel: der 1. satz
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mit dem 1. abschnitt muß man den leser mitnehmen, man kann mit allem anfangen, hauptsache, der leser bleibt bei der stange, und dann erschließt man mit ihm die geschichte.
gruß, pingsdorf _________________ Musik ist nicht dazu da, die Welt zu retten. Musik ist dazu da, dir das Leben zu retten.
Tony Parsons
Rockmusik ist kein Hörgenuß.
Rockmusik ist ein Lebensgefühl. |
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Karin


Anmeldedatum: 09.07.2008 Beiträge: 1412 Wohnort: im Norden
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Verfasst am: 06.09.2009, 10:24 Titel:
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Ich kann mich Pingsdorf anschließen.....
LG Karin _________________ LÄCHLE - und wärme damit die Herzen |
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büchernarr


Anmeldedatum: 04.08.2009 Beiträge: 132 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 06.09.2009, 10:39 Titel:
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Ich schlage ein Buch an einer willkürlichen Stelle auf und lese zuerst dort. Finde ich diesen Teil gut, gehe ich auf die 1. Seite. Ist der Anfang (durchaus auch mehr als der 1. Satz) spannend, dann kaufe ich das Buch.
Am Ersten Satz eines Buches knabbere ich oft tagelang herum, bevor ich weiter schreibe.
Gruß
Bernd _________________ Werbung für Dich und Dein Buch?
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www.buechernarr.de |
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hwg
Anmeldedatum: 27.08.2009 Beiträge: 29 Wohnort: A 8786 Rottenmann
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Verfasst am: 06.09.2009, 10:52 Titel:
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Der erste Satz in einem Roman oder einer Kurzgeschichte ist aus
meiner Sicht mit der Headline eines Zeitungsberichtes vergleichbar.
Noch schwieriger scheint es zu sein, den "anziehenden" Titel zu
finden. Darüber mache ich mir meistens erst dann Gedanken, wenn
die Story fertig ist. Selten kommt es auch vor, dass ein "reißeri-
scher" Titel schon zu Schreibbeginn feststeht. |
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büchernarr


Anmeldedatum: 04.08.2009 Beiträge: 132 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 06.09.2009, 10:58 Titel:
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Der erste Satz in einem Roman oder einer Kurzgeschichte ist aus
meiner Sicht mit der Headline eines Zeitungsberichtes vergleichbar.
Richtig Hans. Wenn die Überschrift sagt: "Explosion in Pusemuckel", klingt das nicht interessant und lesenswert. Sage ich dagegen. "Bombenterrorist hat zugeschlagen", dann reize ich eher zum lesen des Artikels, will ich doch wissen, WER, WANN, WO. Ebenso sehe ich es beim Anfang eines Buches, Titel und 1.Satz müssen neugierig machen.
Gruß
Bernd _________________ Werbung für Dich und Dein Buch?
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Weasel


Anmeldedatum: 01.08.2009 Beiträge: 121
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Verfasst am: 25.09.2009, 18:53 Titel:
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Ich finde, Theodor Fontane hat mit seinem Buch "Irrungen Wirrungen" einen der besten Anfänge geschrieben, den ich je glesen habe. _________________ Hör auf das, was über diesem Strich hier steht. Es sind weise Worte. |
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jetset

Anmeldedatum: 03.07.2009 Beiträge: 58
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Verfasst am: 15.11.2009, 16:20 Titel:
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Hallo zusammen,
Ich finde den ersten Satz in einem Buch sehr wichtig. Er sollte direkt dazu verleiten weiterlesen zu wollen. Auch das Ende ist sehr, sehr wichtig. Viele, so auch ich schauen gerne auf die letzte Seite eines Buches. Wenn das neugierig macht - liest man auch.
Gruß jetset |
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Funkenstern

Anmeldedatum: 13.09.2009 Beiträge: 629
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Verfasst am: 15.11.2009, 16:29 Titel:
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Hallo jetset,
wegen des ersten Satzes eines Buches stimme ich Dir voll zu. Aber die letzte Seite eines Buches würde ich nie vorab lesen, da für mich dann die Spannung raus wäre, wie das Buch ausgeht.
Gruß
Manuela _________________ Bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin. (Indianisches Sprichwort) |
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jetset

Anmeldedatum: 03.07.2009 Beiträge: 58
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Verfasst am: 15.11.2009, 16:31 Titel:
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Hallo Funkenstern,
Da mag sein das evtl. die Spannung genommen wird. Aber ich muss gestehen, das ich dies auch nicht bei jedem Buch mache. Es kommt darauf an um was es geht. Manchmal will ich eigentlich nur wissen ob ich am Ende Recht behalte...
Schönen Sonntag noch
Gruß
jetset |
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Funkenstern

Anmeldedatum: 13.09.2009 Beiträge: 629
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Verfasst am: 15.11.2009, 16:44 Titel:
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Hallo jetset,
na, dann ...
Dir auch noch einen schönen Sonntag!
Gruß
Manuela _________________ Bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin. (Indianisches Sprichwort) |
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M-F Hakket


Anmeldedatum: 28.07.2009 Beiträge: 678 Wohnort: Bremervörde
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Verfasst am: 16.11.2009, 19:49 Titel:
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Ich denke schon, dass der erste Satz, oder besser gesagt, der erste Bereich, den das Auge erfassen kann, durchaus wichtig ist.
Die Nutzung eines Dialoges kann dabei recht gut funktionieren.
Der Mensch ist ein Voyeur. Der Mensch ist neugierig.
Wenn zwei sich streiten, spielt er gerne Mäuschen.
So kann z.B. der banale Einstieg:
"Bist du eigentlich vollkommen verrückt geworden?!" durchaus zu einem gewissen Interesse des Lesers führen. Der fragt sich dann: Wie, wer, warum und was ist da eigentlich los?
Kann funktionieren, muss aber nicht.
In einem Thriller könnte z.B. eine Art Monolog des "Mörders" über die Schönheit von Blut auf winterlichem Schnee auch spannend sein.
Kann, muss aber nicht.
Oder man fängt als Autor an, mit dem Leser zu reden - ihn direkt anzusprechen.
Kann, muss aber nicht.
Die Kombination der drei genannten Varianten kann auch ganz lustig sein.
Z.B.
"Bist du eigentlich total verrückt geworden?"
Wieder und wieder stellte sie mir diese Frage. Jeden Tag, jede Stunde, ich hatte sogar das Gefühl, dass sie sie mir sekündlich stellte.
Können Sie sich das vorstellen? Wie ermüdend das ist? Wenn man selbst nicht weiß, was man eigentlich ist? Was bedeutet das schon - verrückt sein? Sind Sie verrückt? Haben Sie sich diese Frage schon mal gestellt? Ich für meinen Teil habe damit aufgehört, schließlich wird sie mir eh andauernd gestellt.
Ich bin es leid, mir Fragen zu stellen. Ich tue es einfach. Und wenn ich die farbliche Komposition von frischem Blut auf Schnee für die göttlichste Augenweide halte und Sie mich aufgrund dessen auch für verrückt halten, dann soll es halt so sein. Letztlich ist es mir egal. Und wer weiß, vielleicht macht sich gerade Ihr Blut besonders schön auf Schnee.
Oder so.
Gruß
Hakket _________________ In jedem Menschen existieren düstere Orte. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gefunden.
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"Die Katze von Frau Wagner" http://www.tordenfjord.de/buecher/wagner.html
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http://www.gold.de/forum/ http://www.silber.de/forum/ |
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yggdrasil

Anmeldedatum: 21.11.2006 Beiträge: 488 Wohnort: Im Norden Deutschlands und im Süden Skandinaviens
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Verfasst am: 16.11.2009, 20:01 Titel:
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Der erste Satz interessiert mich nicht. Wohl aber muss ich auf den ersten 20, 30 oder 40 Seiten eine Beziehung zum Text aufbauen können, so dass er mich mitnimmt. So habe ich über einen Zeitraum von ca. 20 Jahren mind. 4 mal versucht, Salka Valka von Haldor Laxness zu lesen, -- keine Chance. Und dann plötzlich im letzten Jahr, habe ich es verschlungen. Weiß der Deibel, warum ....
Yggdrasil _________________ www.autorenwerkstatt.de.tl
http://tordenfjord-verlag.de/buecher/laufgenuss.html |
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jetset

Anmeldedatum: 03.07.2009 Beiträge: 58
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Verfasst am: 16.11.2009, 20:26 Titel:
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Hallo zusammen,
Die letzten beiden Einträge über den ersten Satz von (Hakklet und jggdrasil ) ? haben mir sehr gut gefallen. Mir als Autorin sind die ersten Sätze auch sehr wichtig. Sie müssen etwas aussagen oder andeuten was den Leser neugierig werden lääst. Auch ich kenne dass, das man ein Buch liest. Die Glasglocke oder Sturmhöhe - Bücher die Kultstatus haben, aber die mich nicht erreicht haben. Glasglocke lese ich zum 2 X und ich enddecke so viel neues und langsam ergibt alles einen tieferen Sinn.
Aber solche Bücher sind meiner Meinung nach auch sehr schwere Lektüre und müssen oder sollten mehrmals gelesen werden.
Gruß
jetset |
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jetset

Anmeldedatum: 03.07.2009 Beiträge: 58
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Verfasst am: 16.11.2009, 20:29 Titel:
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Sorry Hakket! Ich habe deinen Namen falsch geschrieben...
Gruß
jetset |
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M-F Hakket


Anmeldedatum: 28.07.2009 Beiträge: 678 Wohnort: Bremervörde
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J. Mertens


Anmeldedatum: 04.08.2009 Beiträge: 719 Wohnort: Altena/Westf.
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Verfasst am: 16.11.2009, 23:14 Titel:
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Klasse, Hakket... mal wieder ein echtes Fressen für den Psychiater
Ich halte den ersten Satz, oder zumindest den ersten Absatz, für sehr, sehr wichtig. Verliert man sich hier in Belanglosigkeiten, quält sich der Leser gleich schon zu Anfang durch den Text und wird kein wirkliches Interesse aufbauen.
Zu banal darf der Anfang allerdings auch nicht sein. Wisst Ihr, woran man m. E. Schundliteratur gut erkennt? Indem man von jedem Kapitel bzw. Unterkapitel nur den ersten und letzten Absatz liest. Wenn man den Eindruck hat, die Geschichte trotzdem verstanden und nichts Wesentliches verpasst zu haben, war definitiv kein Meister am Werk  _________________ Gar fürchterliche Leseproben meines Schaffens gibt es hier |
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JudithLH


Anmeldedatum: 10.08.2009 Beiträge: 180
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Verfasst am: 17.11.2009, 01:02 Titel:
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Schön, wenn der erste Satz gut ist. Ganz sicher ist er nicht unwichtig. Dem ersten Abschnitt sollte man auf jeden Fall große Bedeutung zumessen. Ist der gut, hat man den Leser schon mal auf seiner Seite.
Grüßle,
Judith _________________
Tricks von Tante Trix (Erstlesebuch; BVK Buch Verlag Kempen 2010)
Toni und Schnuffel (Erstlesebuch; BVK Buch Verlag Kempen 2009)
Tanz mit Spannung (Mädchenroman; Schenk Verlag, 2009)
Nicht nur Hundeküsse (Mädchenroman; Schenk Verlag, 2009)
Du willst mehr wissen? >>zu meiner Autorenwebsite<< |
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Christa


Anmeldedatum: 10.08.2009 Beiträge: 850
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Verfasst am: 17.11.2009, 08:46 Titel:
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Der erste Abschnitt sollte nicht zuviel verraten, sondern die Neugier wecken...
Der erste Satz? Darauf achte ich nicht wirklich aber schön wenn auch dieser gelungen ist...  |
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Inselchen

Anmeldedatum: 11.08.2009 Beiträge: 1164
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Verfasst am: 17.11.2009, 13:21 Titel:
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| Ich finde, diese Frage kann man nicht so pauschal beantworten, weil es ja auch auf die Literaturgattung ankommt. |
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michael k


Anmeldedatum: 16.01.2007 Beiträge: 335 Wohnort: bald wieder in Sonthofen im Allgaeu
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Verfasst am: 21.11.2009, 12:09 Titel:
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Ich denke mal das man sich viel zu viel Gedanken ueber der "so wichtigen" ersten Satz macht.
Natuerlich, wenn er dich neugierig macht ist das gut, aber fuer mich persoenlich zaehlt die erste Seite (manchmal kann es auch bis Seite drei dauern). Wenn mich die neugierig macht wie es denn wohl weiter geht, lese ich auch den Rest des Buches. Der erste Satz allein bringts da nicht.
Alles was auf Seite eins steht, muss gut genug sein um auch Seite zwei und den Rest lesen zu wollen ... _________________ Vier Jahre in Kanada und seit einem Jahr ohn Pass und Visum, weil die Behoerden das nicht interessiert ... |
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Lucy

Anmeldedatum: 25.06.2010 Beiträge: 8 Wohnort: Blankenburg (Harz)
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Verfasst am: 26.06.2010, 23:11 Titel:
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Ich glaube,der erste Satz ist wichtig .Aber man merkt erst auf den nächsten Seiten ob ein dieses Buch fesselt oder nicht.
Für mich steht das im ersten Satz noch nicht fest.
Ich denke auch der Autor fängt erst an, sich in die Geschichte oder
ähnliches reinzufühlen und das dauert ein paar Seiten. |
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Kiwi
Anmeldedatum: 02.06.2010 Beiträge: 46 Wohnort: Landau/Pfalz
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Verfasst am: 27.06.2010, 03:46 Titel:
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Oftmals ist der erste Satz den ich in einem Buch lese....der letzte. Nee mal Spaß beiseite, ich lese manchmal den letzten Satz des Buches zuerst.
Ich hab grad mal nachgeschaut G.Grass bekam einen Preis für einen ersten Satz, dieser lautete " Ilsebill salzte nach" Jetzt frag ich mich was steckt da drin außer Salz und ein bisschen Neugierde auf den nächsten Satz.
Kann mir jemand erklären was diesen ersten Satz so wertvoll macht?
LG
Kiwi _________________ Schreiben ist für mich der Blick über den Tellerrand in den endlosen Horizont der Fiktion und Phantasie. |
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J. Mertens


Anmeldedatum: 04.08.2009 Beiträge: 719 Wohnort: Altena/Westf.
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Verfasst am: 27.06.2010, 09:55 Titel:
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Das würde mich auch mal interessieren. Vielleicht nur im Bezug auf das, was folgt.
Wir können ja einfach mal einen kleinen Test machen. Ich poste hier mal ein paar "erste Sätze" aus Romanen, verrate aber die Romantitel nicht. Somit ist zunächst mal unbekannt, ob es ein Erfolgsroman ist oder nicht. Würdet Ihr - nur nach dem ersten Satz beurteilt - weiterlesen wollen?
Los geht's - Auflösung folgt dann zu gegebener Zeit:
1. Eine blutrote, dampfende Flüssigkeit.
2. Eines Vormittags vor etwa einem Jahr rauchte ich eine Zigarre in Ib Schönbergs gemütlicher Gesellschaft.
3. Von den Hügeln im Westen strich ein kühler Wind über die Prärie.
4. Es war einmal, und es ist noch gar nicht lange her, da kam ein Ungeheuer in die kleine Stadt Castle Rock in Maine.
5. Sie wollten unbedingt einen Kopfschuss.
6. Ich weiß kaum, wo ich anfangen soll, obwohl ich manchmal im Spaß die Schuld an allem Charley Furuseth zuschiebe.
7. "Was soll's denn nun sein, hm?"
8. In Wall Street wird Trauer nicht mit schwarz verhüllten Straßenlaternen kundgetan, und Freude nicht mit Rosenblüten und Lorbeerzweigen.
9. Miska Guild führte ein extravagantes Leben und machte häufig durch seine Abenteuer und dummen Streiche in der Öffentlichkeit von sich reden.
10. Zwei gebrochene Augen blickten auf das Schaufenster des kleinen Geschäftes in der Washingtoner Rhode Island Avenue NW.
So, bin mal auf Eure Wertungen gespannt.  _________________ Gar fürchterliche Leseproben meines Schaffens gibt es hier |
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