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SabineB

Anmeldedatum: 15.09.2006 Beiträge: 812
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Verfasst am: 27.10.2006, 23:50 Titel: Was prägt euren Stil?
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Was prägt euren Stil? Bei mir sind es eigentlich mehrer Dinge, aber maßgeblich Bücher die ich lese. Ich meine damit aber keineswegs dass ich meinen Lieblingsautoren kopiere. Ich lese durchaus verschiedene Bücher und studiere sie regelrecht. In jedem findet man etwas das den Stil erweitert und bereichert. _________________ Geht nicht gibt's nicht! |
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Taatje
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Verfasst am: 07.11.2006, 23:33 Titel:
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Hallo Sabine
Ich lese auch etliche Bücher und ganz besonders oft auch Klassiker und generell anspruchsvolle Literatur und ganz gezielt auch die sog. Bestseller.
Festgestellt habe ich, dass ein sog. Besteller aber nicht unbedingt einen genialen oder "den" Stil haben muss. Ich suche schon Anlehnung, aber niemals Kopie. Anlehnung nicht an meine Texte, sondern an meinen Stil, ich vergleiche, bleibe meinem aber treu. Ist jetzt etwas kompliziert ausgedrückt, bzw. beschrieben .
Ich möchte mich weiterentwickeln und für Schreibende ist das Gelesene sehr wichtig, aber niemals möchte ich kopieren. Ich will Taatje bleiben und meinen eigenen Stil verinnerlichen und verfolgen. Bin mir aber durchaus bewusst, bestimmt hier und da gewisse stilistische Kostbarkeiten unbewusst zu speichern und mich daran zu erinnern, wenn ich mal eine Textpassage brauche die z. B. "hochtrabend", "intelligent" oder stilistisch "besonders" sein muss.
Viele Grüße, Taatje |
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TimoTobias

Anmeldedatum: 15.09.2006 Beiträge: 970 Wohnort: *far away*
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Verfasst am: 02.12.2006, 18:18 Titel:
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Stil unveränderbar
Ich hatte auch immer das Gefühl, dass ich mich in meinem Stil an den Autoren meiner Lieblingsbücher orientiere. ABER: Dem ist nicht so. Und ich glaube, dass ist bei kaum jemandem so. Eigentlich haben wir alle unseren festen Stil. Wenn ich Texte vom letzten Jahr und von 1999 vergleiche, dann finde ich den gleichen Stil vor. Heißt das nun, dass ich mich trotz vieler schöner Bücher nicht weiterentwickelt hätte?
Nein, ich denke, dass der persönliche Stil nicht merkbar veränderbar ist.
Unseren Wortschatz erweitern wir -logisch-, bestimmte Formulierungen gewöhnen wir uns an, aber den Stil an sich ändern wir nicht. (Entweder ist er uns angeboren oder wir erlernen ihn in den frühsten Jahren der Entwicklung)
TimoTobias 
Zuletzt bearbeitet von TimoTobias am 23.08.2008, 19:04, insgesamt einmal bearbeitet |
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Farkas


Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 1492
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Verfasst am: 03.12.2006, 20:11 Titel:
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Das Leben...
drum ist es mir auch oft egal, wie andere Leute meine Wortwahl finden...
Wenn ich das Leben oder eine Situation "scheisse" finde , dann benutz ich das Wort, egal ob irgendwelche Kritiker meinen, daß das nicht angepasst sei.
Ich denk da zum Beispiel an Mick´s Kritik, über mein Wort "platt" oder
"daß der Süsse Wein besser reinknallt"..
Mag sein,da´man sich da rhetorisch auf ganz dünnem Eis bewegt, aber wenn ich noch nicht mal mehr schreiben/reden kann , so wie mir der Schnabel gewachsen ist, dann gehe ich bald auch nicht mehr aufrecht. (ist keine Kritik an dir Mick..im Grunde weiss ich ,was du mir sagen wolltest).
Ich habe mal irgendwo hier in dem Forum geschrieben, daß mich Kinski sehr fasziniert hat mit seinem Buch"Ich bin so wild auf deinen Erdbeermund". Das liegt daran, daß er schreibt wie er denkt und es mag proletarisch klingen oder nicht, aber so ist das Leben... |
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